Günter Grass in Mötzow 

Verein - Satzung Mitgliedschaft

Vision mit Weitblick: die Kulturlandschaft in der Stadt Brandenburg und dem Umland fördern

In Brandenburg an der Havel hat sich im April 2010 der Kulturverein Brandenburg gegründet, der sich überparteilich der Förderung von Kunst, Kultur und des demokratischen Disputs verpflichtet fühlt.

Die Idee klingt verlockend: Eine tolle Lesung oder ein Konzert an einem lauen Sommerabend im Schatten des Brandenburger Doms oder an irgendeinem anderen Veranstaltungsort der Stadt.

Danach das gute Gespräch bei einem Schoppen Wein und einer Brezel. Wenn man nur miteinander redet, lassen sich gerade in einer vergleichsweise kleinen Stadt wie Brandenburg Probleme schneller lösen, als wenn man sie gleich auf die politische Bühne hebt, ist der Vereinsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier überzeugt, der in Brandenburg seinen Wahlkreis als Bundestagsabgeordneter hat.

Mit dieser Überzeugung im Hinterkopf entstand die Idee in Brandenburg einen Kulturverein zu gründen, der eigene Kulturveranstaltungen und Vorträge organisiert und offen für jedermann sein will, ohne in Konkurrenz zu bestehenden Angeboten zu treten. So traf sich Anfang 2010 eine Truppe kulturbegeisterter Brandenburger zur Vereinsgründung. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten beispielsweise der Potsdamer IHK-Hauptgeschäftsführer René Kohl, Brandenburgs Generalstaatsanwalt Erardo Rautenberg, der städtische Marketing-Chef Thomas Krüger, der Chefarzt Michael Oeff, Domkurator Martin Martiny und der damalige Chef des Domfördervereins Friedrich Perker.

Zu den Vorsitzenden des Vereins wurden für vier Jahre Frank-Walter Steinmeier und Friedrich Perker gewählt. Etwa vier Veranstaltungen pro Jahr will der Verein organisieren. Einige ihm gut bekannte Künstler hatte Frank-Walter Steinmeier schon vor der Vereinsgründung versucht, für einen Auftritt in der Havelstadt zu interessieren. Er stieß auf breites Interesse. Der Schauspieler Armin Müller-Stahl und der Literaturnobelpreisträger Günter Grass waren inzwischen schon Gäste des Kulturvereins, ebenso Martina Gedeck und Werner Sonne, um nur einige zu nennen.

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