Günter Grass in Mötzow 

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  • 27.
  • Juni 2015
  • 19.00 Uhr
  • "Theaterklause" im CCC
  • Grabenstraße 14 in 14776 Brandenburg an der Havel
  • Eintritt
    4,00 EUR

"Gebrauchsanweisung für Potsdam und Brandenburg" - Lesung mit Antje Rávic Strubel

„Auf zu neuen Ufern“, war das Motto, das sich der Brandenburger Kulturverein und die lit:potsdam 2015 auf die Fahnen geschrieben hatten. Erstmals gab es in diesem Jahr eine gemeinsame Veranstaltung der beiden Institutionen in der Stadt Brandenburg.


Am Samstag, dem 27. Juni 2015, las Antje Rávic Strubel um 19:00 Uhr in der Brandenburger Theaterklause und diskutierte im Anschluss mit den Gästen über ihre Arbeiten.

Aus der Ankündigung zu den Veranstaltungen: Die Stadt Potsdam und die lit:potsdam sind für Schriftsteller schon einige Jahre eine attraktive Adresse. In diesem Jahr wird beispielsweise Martin Walser am ersten Juli-Wochenende nach Potsdam kommen und folgt damit Hans Magnus Enzensberger, einer anderen Hauptfigur der deutschen Nachkriegsliteratur, der bereits 2014 die Landeshauptstadt beim Literaturfestival besucht hat. Das Festival wird organisiert von der Berliner Literaturagentin Karin Graf, die mit ihrer Geschäftspartnerin Lavinia Frey Potsdam als Kulisse für beifallswürdige Gegenwartsliteratur entdeckt hat. Lavinia Frey wiederum ist mit Frank-Walter Steinmeier befreundet, der dem Brandenburger Kulturverein vorsteht.

Und so schließt sich der Kreis: Mit Antje Rávic Strubels Lesung soll ein Netzwerk geknüpft, von dem – wenn das Experiment gelingt – die Brandenburger auch in Zukunft profitieren könnten. Dass die Wahl für die erste Zusammenarbeit nun auf Antje Rávic Strubel fiel, ist ein Glücksfall.

Die bundesweit bekannte Autorin wurde 1974 in Potsdam geboren, machte zunächst eine Ausbildung zur Buchhändlerin, bevor sie Literaturwissenschaften, Amerikanistik und Psychologie an der Universität Potsdam und der New York University studierte.

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Ihr erster Roman Offene Blende erschien 2001. Im selben Jahr erhielt sie bei den Klagenfurter Literaturtagen den Ernst-Willner-Preis. Für ihren Roman Tupolew 134 wurde Antje Strubel 2005 mit dem Marburger Literaturpreis und dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises ausgezeichnet. 2007 erschien der in Schweden angesiedelte Roman Kältere Schichten der Luft, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde und für den sie den Hermann-Hesse-Preis sowie den Rheingau Literatur Preis erhielt. Zuletzt erschienen 2011 der Roman Sturz der Tage in die Nacht, mit dem sie für den Deutschen Buchpreis nominiert war, und 2012 „Gebrauchsanweisung für Potsdam und Brandenburg“.

Aus eben diesem Buch wird die junge Schriftstellerin am 27. Juni 2015 in Brandenburg lesen. „Mit wunderbarem Humor lädt Antje Rávic Strubel, die als Romanautorin deutschlandweit bekannt ist, ein, den Landstrich zwischen Elbe und Oder zu erkunden. (…) Es ist eine Art Brandenburg-Kompendium, das selbst eingeborene Brandenburger, die ihr Bundesland bestens zu kennen glauben, an dieser oder jener Stelle verblüfft.“ schrieb die MAZ 2012 nach Erscheinen des Buches. In dem Werk schreibt sie über Wasserstraßen und Lustschlösser, Weißstörche und saure Gurken, leere Dörfer, Millionäre und eine unaufgeregte Landeshauptstadt. In ihrer Brandenburg-Hommage erzählt sie vom Leben zwischen Lausitz und Stechlin, zwischen Schorfheide, Sanssouci, Havelland und Hohem Fläming.

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